Was Öl eigentlich ist und wie es entsteht!

Fast jeder hat es in der Küche stehen. Wir kochen damit, benutzen es für Salate und es ist aus unserem Leben kaum noch weg zu denken: das Öl. Doch wie diese kostbare Flüssigkeit entsteht und welche Sorte am besten wofür ihren Einsatz findet, das bleiben oft offene Fragen.

Schon früh hat die Menschheit unbewusst Öle zu sich genommen, über die Meerestiere und auch in der Bibel war man sich schon dieses kostbaren Gutes durchaus bewusst.

Besonders im Mittelmeerraum erkannte man das wohlriechende und gesunde Öl aus der Olive. Doch auch aus Früchten und Samen kann Öl gewonnen werden. Diese werden zunächst gereinigt und anschließend in Walzen zerkleinert. Da wir bei oelix.de lediglich die kaltgepressten Öle anbieten: hier einiges zum Verfahren des Kaltpressens. Bei den kaltgepressten Ölen werden die Pflanzen, Früchte oder Samen gepresst ohne diese zu erhitzen, so dass die wertvollen Bestandteile erhalten bleiben. Eine gekühlte Presse bearbeitet die Früchte oder Kerne sodass das Öl zum Vorschein kommt. Anschließend wird dies in speziellem Filteranlagen gereinigt. Kaltgepresstes Öl unterscheidet sich zu dem normal raffinierten Öl auf Grund des Geschmacks. Dieses ist oft intensiver, geschmack- und gehaltvoller.

Doch welches Öl benutze ich wofür?

Kaltgepresste Öle sind für Salate oder kalte Speisen geeignet. Ein gutes Rapsöl ist allerdings ebenso wie kaltgepresstes Sonnenblumenöl gut zum Braten.

Bei uns finden sich künftig viele Rezeptvorschläge mit den passenden Ölen dazu. Wir freuen uns auch über Rezeptvorschläge, die bei uns eingereicht werden, die wir auch gern an dieser Stelle veröffentlichen. Nur mit Öl muss es sein. Die passenden Öle dann auch im Shop: www.oelix.de

… das geht eben ‚runter wie Öl!

 

Kennen Sie Rapsöl?

Rapsblüten in Großaufnahme

Immer wieder begegnen mir zwei Ansichten über Rapsöl, die sich in den Köpfen der Menschen erstaunlich festgesetzt haben:

1. Rapsöl enthält Bitterstoffe und Erucasäure, erstere bewirken, dass Rapsöl nicht wirklich genießbar ist, und letztere, dass es nicht als gesundheitlich unbedenklich angesehen wird.

2. (darauf aufbauend) Rapsöl ist ein billiges, raffiniertes, geschmacksneutrales Öl, dass man zum Braten, Frittieren und zur Herstellung von Margarine verwendet.

Allerdings sind diese Ansichten seit nunmehr 30 Jahren völlig überholt. Anfang der 1980er Jahre mit Einführung der 00-Rapssorten verschwanden sowohl die Bitterstoffe als auch die Erucasäure aus dem zur Speiseölherstellung verwendeten Raps. Seit dieser Zeit ist die Produktion hochwertiger, kaltgepresster Rapsöle möglich und seit dieser Zeit wurde auch der Geschmack des Rapsöls durch gezielte Sortenwahl immer weiter verbessert.

Rapsöl gilt landläufig als „das Olivenöl des Nordens“, unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten ist es aber sogar wertvoller als dieses, da Rapsöl rund 10% Omega-3-Fettsäuren enthält, die dem Olivenöl fehlen.
Geschmacklich bieten beide die gleiche Vielfalt. Jedes Rapsöl hat seinen ganz eigenen, leicht nussigen Geschmack, von samtig-mild bis kräftig-intensiv. Gutes kaltgepresstes Rapsöl ist ein wahrer Genuss und eine echte Bereicherung für jedes Essen.

Dabei ist Rapsöl sehr vielseitig und universell in der Küche einsetzbar. Es kann bis 190°C erhitzt werden und eignet sich somit zum Braten, Frittieren und Backen, verleiht aber auch Salaten und Rohkost den entscheidenden Pfiff.

Ich denke es ist höchste Zeit mit alten Vorurteilen aufzuräumen und ein wirklich schönes Öl zu entdecken: kaltgepresstes Rapsöl aus heimischer Produktion!